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"Recruiting" für 18 evangelische Kitas

Website und Clip für neue Fachkräfte

Ihre evangelische Kita in Götzenhnain finden Simon, Lillé, Elena, Linus und Carlotta echt super. Zusammen mit anderen Kindern und Erwachsenen haben sie mitgemacht bei einem Werbevideo, mit dem die evangelische Kirche in der Region auf die Suche nach aufgeschlossenen pädagogischen Fachkräften geht. Der Clip ist Teil einer großen Werbeaktion, mit der das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau auch digital auf neue Kolleginnen und Kollegen zugeht.

Weil Fachkräfte auch und gerade in der Kindertagesbetreuung rar sind, gehen 18 evangelische Kitas zwischen Langen und Seligenstadt neue Wege. Mit Webseite und fröhlich-buntem Werbevideo wollen sie neue Mitarbeitende noch direkter auch auf digitalen Wegen ansprechen und auf die Vorteile aufmerksam machen, die die „Evangelischen Kitas mitten in Rhein-Main“ als Arbeitsplatz mitbringen.

„Komm ins Team!“ rufen Simon, Lillé, Elena, Linus und Carlotta laut in die Kamera. Die fünf Knirpse, allesamt zwischen fünf und sechs Jahren alt, gehen zusammen in die evangelische Kita Götzenhain in Dreieich. Dort und in der evangelischen Kita Niederfeld in Seligenstadt wurde zwei Tage lang gedreht, was einen guten Kita-Alltag ausmacht. Und alle zusammen wollen der evangelischen Kirche bei der Suche nach Erzieherinnen, Erziehern und anderen Fachleuten nach Kräften helfen.

„Komm ins Team!“ Der Ruf, der Kopf und Herzen künftiger Kolleg*innen gleichermaßen erreichen soll, sagt eigentlich schon alles, was gesagt werden muss. Denn „Recruiting“, also die gezielte Gewinnung qualifizierter und kompetenter neuer Kolleginnen und Kollegen, beschränkt sich schon lange nicht mehr auf Chefetagen: Was nach Business klingt, ist in Zeiten des Fachkräftemangels auch im sozialen Bereich angekommen.

Die Großen, von Kita-Leiterin über Erzieherinnen und Azubis bis hin zur Gemeindepfarrerin, werden trotzdem ein bisschen ausführlicher und erzählen in dem knapp zweiminütigen Clip davon, was die Arbeit in einem evangelischen Kita-Team ausmacht: dass es in den Einrichtungen nicht nur ums Betreuen geht, sondern um Begleitung der Kinder beim Großwerden und beim Entdecken der Welt in all ihren Facetten; dass Gott, Geschichten aus der Bibel sowie christliche Feiertage und Traditionen ihren festen Platz im Kitaalltag haben; dass evangelischen Kitas und Krippen einen festen Platz in ihrer Kirchengemeinde haben – und gleichzeitig Teil eines kollegialen Netzwerks in der ganzen Region sind, in dem Wert auf Teamarbeit, Konzeption, Qualitätsmanagement, Begegnung, Austausch und neue Impulse aus vielfältigen Aus-, Fort- und Weiterbildungen gelegt wird.

Eigene Webseite soll Kontakt erleichtern

Die zugehörige Webseite www.evangelische-kitas-mitten-in-rhein-main.de informiert über die verschiedenen Berufsbilder und Zugänge für Schulabgänger und Quereinsteigerinnen, stellt die 18 Einrichtungen im Kreis Offenbach und dem Hanauer Stadtteil Klein-Auheim vor, gibt einen Überblick über die pädagogischen Rahmenbedingungen und benennt die derzeit freien Stellen. Über den großen „Jetzt bewerben“-Button direkt oben auf der Startseite können Interessierte ihre Unterlagen einreichen oder sich zumindest über ein erstes Gespräch mit den Geschäftsführenden hinsichtlich der Frage orientieren: „Wär‘ das was für mich?“ 

„Gute und engagierte Arbeit vor Ort rechtfertigt Vertrauen“

Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten rund 1500 Kita-Kinder in derzeit 18 Einrichtungs-Teams und spüren den Fragen der Kinder auf dem Weg in die Welt nach. Ganz aktuell hat das Dekanat als Träger den Weg für die Übernahme zweier weiterer nagelneuer Kitas in Langen und in Neu-Isenburg freigemacht. „Wir sind dankbar für das Vertrauen, das die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden uns entgegenbringen, und sind gleichzeitig überzeugt davon, dass unsere gute und engagierte Arbeit vor Ort das auch rechtfertigt“, so Dekan Steffen Held, dem die Kita-Arbeit ebenso wie seinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeindepfarramt echt am Herzen liegt.

Offene Ohren für Kinder, Familien und Mitarbeitende

Denn auch dort stehen die Jüngsten im Mittelpunkt, wenn etwa kindgerecht Gottesdienst gefeiert wird oder Kleine und Große zusammen der Frage nachgehen, worum es an Weihnachten und Ostern eigentlich geht. „Aber auch für Familien und nicht zuletzt für die Anliegen und Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir immer ein offenes Ohr“, verspricht etwa die Heusenstammer Gemeindepfarrerin Susanne Winkler, die ebenfalls beim Dreh mit von der Partie war.

Weniger Bürokratie, mehr Zeit für pädagogisches Arbeiten

Dass die evangelische Kirche aber auch bei den „harten Fakten“ als Arbeitgeberin punkten kann, wissen die Verantwortlichen im Arbeitsbereich Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau: Dort, im dritten Stock des Hauses der Kirche am Dietzenbacher Theodor-Heuss-Ring, sorgen Christine Großebörger, Dorothee Munz-Sundhaus und Stefan Schaap zusammen mit ihren Verwaltungskolleginnen nicht nur dafür, dass in den Einrichtungen vor Ort genug Zeit für Konzeption, Inhalte und pädagogisches Arbeiten bleibt. Denn etliche Verwaltungsaufgaben, die bisher Kitas, Krippen und Kirchenvorstände stemmen mussten, werden seit 2018 dort erledigt.

Inzwischen ist der Arbeitsbereich auch ein wichtiger Knotenpunkt, der Begegnung, Informationsaustausch, Zusammenarbeit und Personalmanagement organisiert – „von Einführungsveranstaltungen für neue Kolleg*innen über gemeinsame Zukunftsworkshops bis hin zu den individuellen Fragen und manchmal auch Sorgen einzelner Kolleginnen und Kollegen, wenn etwa die Anforderungen von Care-Arbeit in der eigenen Familie flexiblere Arbeitszeitmodelle erfordern“, berichtet Dorothee Munz-Sundhaus als eine von drei Geschäftsführerinnen in der gemeindeübergreifenden Kita-Trägerschaft. 

Offen für die Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen

Als vielfältigen Arbeitgeber mit christlichem Profil sieht ihre Kollegin Christine Großebörger die evangelischen Kitas mitten in Rhein-Main: „Wir sind offen für die Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen – bei den Kindern und Familien ebenso wie in unseren Teams“, so die Ansprechpartnerin für die Kitas in Dreieich, Langen und Neu-Isenburg. „Gleichzeitig leben und vermitteln wir als Teil der evangelischen Kirche aber auch bewusst christliche Werte und Traditionen.“

Job-Perspektiven und faire Bezahlung

„Darüber hinaus bieten wir als großer und verlässlicher Arbeitgeber eine sichere Job-Perspektive, Weiterentwicklungs- und Karrieremöglichkeiten sowie Mitbestimmung über eine starke Mitarbeitendenvertretung ebenso wie bei paritätisch besetzten Lohnverhandlungen mit fairen Ergebnissen“, ergänzt Stefan Schaap, der als dritter Geschäftsführer das Leitungsteam im Arbeitsbereich Kita des Kirchenkreises komplettiert. 

Im Video bringt es die 5-jährige Klara auf den Punkt: „Ohne dich ist alles doof!“ ruft sie in die Kamera. Die Personalverantwortlichen in den Kitas, den Kirchengemeinden und im Dekanat würden wohl hinterherrufen: „Ohne uns auch!“


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