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Tagung der Dekanatssynode

Pfarrstellen und Demokratie sind Schwerpunktthemen

Einsatz für ein demokratisches und gerechtes Gemeinwesen kann auch aus Glauben und christlicher Ethik heraus erfolgen: Über den Einsatz der evangelischen Kirche vor Ort und in der Region sprechen die 76 Dekanatssynodalen aus 28 Kirchengemeinden zwischen Langen und Seligenstadt mit dem EKHN-Experten Matthias Blöser.

Um die künftige Verteilung der Pfarrstellen in Kirchengemeinden und Dekanat sowie um den Beitrag der Kirchen zu einer stabilen Demokratie als Schwerpunktthemen geht es bei der Frühjahrstagung der zweiten Dreieich-Rodgauer Dekanatssynode am Samstag, 16. März. Die Tagung in der Dietzenbacher Rut-Kirche, Rodgaustraße 40, beginnt um 9 Uhr.

Am Morgen wird der Dekanatssynodalvorstand unter der Leitung von Präses Dr. Michael Grevel seine Überlegungen und Planungen zur kommenden Pfarrstellenbemessung vorstellen und anschließend die Aussprache eröffnen.

Wie berichtet, sind das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau und seine 28 Kirchengemeinden aufgrund zurückgehender Mitgliedszahlen und Finanzmittel von einer Reduktion der Pfarrstellen im Umfang von 25 Prozent in zwei Schritten bis 2030 betroffen. Wie die Flächen deckende Grundversorgung mit pfarramtlicher Arbeit gewährleistet ist und wie darüber hinaus weiterhin inhaltliche Akzente in der Region gesetzt werden können, ist Gegenstand der Debatte. 

Am späten Vormittag erwarten die Delegierten aus den 28 evangelischen Kirchengemeinden zwischen Langen und Seligenstadt Matthias Blöser als Gesprächspartner zum inhaltlichen Schwerpunktthema: Der Referent für das Handlungsfeld „Demokratie stärken“ im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist Experte der Landeskirche für die Themenfelder Demokratische Teilhabe, Zivilcourage, Diskriminierung und Extremismus.

Nach einem Vortrag besteht Zeit und Gelegenheit, sich darüber auszutauschen, wie die evangelische Kirche vor Ort und in der Region dazu beitragen kann, Polarisierungen zu überwinden, Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte zu wahren und gleichzeitig gesellschaftliche Verwerfungen auch kritisch zu benennen.


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