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Jüdische Koscher-Bestimmungen: altertümlich oder gesundheitsfördernd?

Vortrag von Prof. Ruth Lapide, Frankfurt am Main, am Donnerstag, den 15.März 2018 um 20:00 Uhr im Raum Sarah und Abraham im Steinheimer Familien- und Generationenzentrum, Ludwigstr. 27-31, 63456 HU-Steinheim/M

Die jüdische Religionswissenschaftlerin Ruth Lapide ist eine Expertin für die Zeit Jesu und die Entstehung der ersten christlichen Gemeinden. Die Professorin ist eine beliebte Radio- und Fernsehtalkerin und ist seit vielen Jahren bekannt durch ihre Vorträge. Viele Jahre hat sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann Pinchas Lapide auf die Bedeutung der jüdischen Wurzeln des Neuen Testaments hingewiesen und zum Dialog beider Religionen aufgerufen. Seit dem Tod ihres Ehemanns 1997 hat sie diesen Weg allein weiter beschritten und als Autorin, Lehrbeauftragte der Evangelischen Fachhochschule in Nürnberg, durch Radio-Interviews und vor allem als Referentin einen wichtigen Beitrag zum besseren Kennenlernen von Christen und Juden geleistet. Für ihre Versöhnungsarbeit erhielt sie das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und andere Ehrungen.

In ihrem Vortrag wird sie nach einer Einführung in die jüdischen Koscher-Regeln erläutern, dass es sich dabei nicht um veraltetet Stammesrituale handelt, sondern um Regeln, die gesundheitsfördernd, umweltschonend und Arten konservierend sind. Nach dem Vortrag gibt es noch Zeit zu einem Gespräch.


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